Der BIENENFRESSER

Ein wichtiger Teil unseres Betriebes

Das Logo besteht aus einem (Sand)Hügel und dem Bienenfresser auf einem Ast.

 

Der Bienenfresser ist ein seltener Vogel und wir freuen uns, dass er hier bei uns einen geeigneten Nistplatz fand und jedes Jahr zurückkehrt.

 

Der Name Sandberg ist, zum Teil schon während der Bauphase entstanden. Alle sagten: "Komm wir fahren zum Ernstl am Berg" und da das Areal  hauptsächlich aus Sand besteht, fiel uns die Entscheidung nicht schwer.



Der Bienenfresser (lat. Merops Apiaster) ist ein auffällig bunter Vogel und gehört zur der Ordnung der Rackenvögel, zu der auch der Eisvogel und der Wiedehopf zählen. Der Bienenfresser ist ca. 28 cm groß und erreicht eine Flügelspannweite von ungefähr 40 cm. Er hat eine Lebenserwartung von bis zu zehn Jahren.

 

Sein buntes Gefieder ist unverkennbar. Der Bauch- und der Brustbereich sind türkis (bei Jungvöglen eher hellgrün). Flügel, Scheitel-, Nacken- und Rückenpartien sind rostbraun gefärbt. Das Kinn, die Seiten und der hintere Rücken sind gelblich. Charakteristisch ist seine schwarze Maske, die wie eine Verlängerung des langen leicht gebogenen Schnabels wirkt. Die lange mittlere Schwanzfeder, auch Schwanzspieß genannt, ist nur bei älteren Vögeln zu erkennen. Bei uns kann man sie in der Zeit von Mai bis September bewundern, die kalten Monate überwintern sie in Afrika.

 

Der Bienenfresser ist in Süd- und Osteuropa, Nordwestafrika und Vorderasien beheimatet. Vorkommen in Österreich sind im östlichen Niederösterreich, im Burgenland und in der Süd-Weststeiermark. Um 1880 gab es vereinzelt Sichtungen in den Donauauen, jährliche Brutnachweise aber erst ab 1946. Seit Ende der 90er Jahre erhöht sich der Bestand der Bienenfresser in Österreich.

Er gehört zu der Gruppe der gefährdeten Arten, da durch Landwirtschaft und der Gewässerregulierung ein Mangel an geeigneten Brutwänden herrscht.

 

 

Bienenfresser brüten in Kolonien. Sie graben ein bis zwei Meter tiefe Bruthöhlen in Steilwände von zum Beispiel Hohlwegen oder Terrassen von Weingärten. Sie bevorzugen weiche Böden wie z.B. Sand oder Lehm. Die Balz der Bienenfresser beginnt sobald sie aus Afrika wieder zurück sind. Dabei versucht das etwas kleinere Männchen dem Weibchen mit leckeren Geschenken zu imponieren. Bienenfresser jagen Großinsekten im Flug (Wespen, Hummeln, Schmetterlinge, Libellen, große Käfer, etc.), kehren gleich danach an eine Sitzwarte zurück, schlagen das Insekt auf den Untergrund und entfernen den Giftstachel, bevor sie es schlucken oder ihren Jungvögeln in der Bruthöhle verfüttern. Am Ende solcher Bruthöhlen befindet sich eine kleine Kammer, in der fünf bis sieben fast kugelige weiß glänzende Eier 20 bis 22 Tage von beiden Vogeleltern abwechselnd ausgebrütet werden. Im Durchschnitt werden jedoch nur drei Junge aufgezogen. Sie bleiben nach dem Schlüpfen ungefähr 30 Tage in der Höhle, bevor sie flügge werden.